Luftdruck bei Winterbereifung

Der richtige Reifendruck bei Winterreifen

 
 
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Der richtige Reifendruck ist im Winter besonders wichtig. Denn ein zu geringer Reifenluftdruck hat negative Auswirkungen auf die Fahrsicherheit – bei Schnee und Glätte ist das besonders gefährlich! Unsere Erklärung mit Video...

 
 

Temperaturstürze können schnell zu einem Druckverlust führen. Deshalb sollten Sie im Winter regelmäßig den Reifendruck messen. Falscher Reifenluftdruck führt zu:

  • erhöhtem Reifenverschleiß und Kraftstoffverbrauch (größerer Rollwiderstand)
  • schlechterem Kurvenverhalten
  • längerem Bremsweg
  • weniger Grip und Stabilität
 
 
Reifendruck Winterreifen und Sommerreifen: wie hoch?
 
 

Der optimale Reifendruck hängt bei Winter- wie Sommerreifen vom jeweiligen Reifenmodell und von der Beladung des Fahrzeugs ab. Der Luftdruck ist bei beiden Bereifungsarten gleich einzustellen. Wie hoch der Luftdruck bei Ihren Reifen sein sollte, erfahren Sie:

  • in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs
  • im Tankdeckel
  • am Holm der Fahrzeugtür
  • in der Reifendrucktabelle des Herstellers  

An diese Angaben sollten Sie sich zwingend halten, um die Fahreigenschaften der Reifen zu erhalten und die Lebensdauer zu erhöhen.   Da der Reifendruck nicht ständig den Außentemperaturen angepasst werden kann, ist es im Winter sinnvoll den Luftdruck über den empfohlenen Richtwert um 0,2 bis 0,3 bar zu erhöhen. So können Sie die natürliche Verringerung des Reifendrucks in der kalten Jahreszeit ausgleichen. Denn letztlich ist ein zu geringer Reifendruck schädlicher als ein zu niedriger.

 
 
Wie Reifendruck messen?
 
 

Ein niedriger Luftdruck ist ohne Messung mit bloßem Auge nur schwer erkennbar. Deshalb sind viele Autos auch mit zu wenig Luft im Reifen unterwegs. Dabei ist eine regelmäßige Kontrolle schnell erledigt. Den Reifendruck prüfen Sie ganz leicht an der Tankstelle mit Hilfe eines Reifendruck Messgeräts, das in der Regel kostenlos zur Verfügung steht. Das transportable Gerät hängt auf einem Ventil und speist sich automatisch mit Druckluft, sobald es aufgehängt wurde.

Setzen Sie einfach den Druckmesser am Ventil an. Achten Sie dabei darauf, dass der Anschluss gerade sitzt. Per Druck auf die Tasten [+] und [-] erhöhen oder senken Sie den Luftdruck. Erhöhen oder senken Sie den Luftdruck schrittweise. Kontrollieren Sie nach Drücken der Taste immer wieder den Reifenluftdruck und tasten Sie sich so an den richtigen Wert. Moderne Geräte haben eine Luftdruckvorauswahl. Sie müssen dann nur noch den Aufsatz auf das Ventil stecken, sobald der gewählte Druck erreicht ist, piepst das Gerät.

 
 

Video: Reifendruck richtig messen und Luftdruck kontrollieren

 
 
 
 
Reifendruck bei Beladung
 
 

Bei Urlaubsfahrten mit mehreren Personen und viel Gepäck oder sonstigen Transportfahrten mit großer Last muss der Reifendruck entsprechend erhöht werden. Auch dafür finden Sie die Angaben im Tankdeckel oder am Holm der Fahrzeugtür. Dabei ist es egal, ob Sie den Luftdruck vor oder nach der Beladung erhöhen. Wichtig ist nur, dass die Reifen im kalten Zustand sind. Denn ein heißer Reifen hat durch die Wärmedehnung der Luft einen höheren Druck als ein kalter. Das bedeutet, nach Abkühlung wäre dann zu wenig Luft im Reifen. Manchmal ist jedoch nicht vermeidbar, die Reifen warm zu prüfen. Dann nehmen Sie einfach 0,3 bar mehr als vorgegeben.

 
 
Fazit Reifendruck Auto
 
 

Grundsätzlich gilt: Lieber ein höherer als ein zu niedriger Reifendruck. Kontrollieren Sie etwa alle 14 Tage die Druckluft. Schon bei 0,5 bar zu wenig verringert sich die Fahrsicherheit erheblich. Das Auto fängt an zu schwimmen, der Bremsweg wird deutlich länger, vom Risiko des Reifenplatzers ganz zu schweigen Außerdem verschwenden Sie mit zu geringen Reifenluftdruck Ihr Geld. Denn Spritverbrauch und Reifenverschleiß steigen bei zu wenig Luft im Reifen.