Wer mit falschen Reifen unterwegs ist muss mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen.
Die Zahl schneller, leistungsstarker Fahrzeuge auf unseren Straßen ist in den letzten Jahren exponentiell gestiegen. Parallel schritt auch die Entwicklung in der Reifenfertigung voran, um dem automobilen Fortschritt funktionsadäquate Reifen-Fabrikate liefern zu können. Denn Hochleistungsfahrzeuge erfordern eine Bereifung, die sich in entsprechend höheren Geschwindigkeitsbereichen bewegen.
Tatsache ist, dass schnellere Fahrzeuge immer höhere Sicherheitsreserven auf nassen Fahrbahnbelägen brauchen. Dies wird durch die Verwendung von modernsten Materialien und neuesten Technologien erreicht, wobei auch die Entwicklung breiterer und größerer Reifenabmessungen eine erhebliche Rolle spielt.
Seit Mitte der 80er Jahre steht zur Klassifizierung der Geschwindigkeit der Speedindex V zur Verfügung, der Reifen bis 240 km/h kategorisiert. Gängig ist zudem die ZR-Stufe für alle Reifen, die sich oberhalb der 240km/h-Grenze bewegen. Eingeführt wurde zusätzlich die Klasse W (bis 270 km/h). Hohe Geschwindigkeiten stellen besondere Anforderungen an die Schnelllaufleistung des Reifens. Winterreifen der Kategorie V spielen ihre Stärken vor allem auf trockener und nasser Fahrbahn aus. Im Vergleich zu Produkten mit niedrigerem Index büßen Highspeed-Winterreifen jedoch häufig in punkto Traktion bei Eis und Schnee ein. Generell sollte die Wahl des richtigen Winterreifens im Vorfeld gut durchdacht sein und sowohl zum Fahrzeugtyp passen als auch dem Fahrstil des Verkehrsteilnehmers sowie den regionalen meteorologischen Bedingungen entsprechen.
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