Bereits ab 7 Grad Celsius beweist der Winterreifen Überlegenheit
Vielfach ist in der Diskussion um den richtigen Zeitpunkt für die Winter-Umrüstung von der 7-Grad-Grenze die Rede, die den Reifen-Wechsel für die bevorstehende Wintersaison einläuten soll. Aus gutem Grund geben Fachleute hier einen Orientierungswert an, der weit über dem Gefrierpunkt liegt, und warnen vor einem Aufschieben der Umbereifung bis zum ersten Schneefall. Denn bereits bei niedrigen Plustemperaturen ist der Winterreifen einem Sommerprodukt klar überlegen.
Die Temperatur-Marke von 7 Grad dient dem Verbraucher als ungefährer Richtwert. Je nach Materialzusammensetzung der Lauffläche haben bestimmte Sommerreifen-Fabrikate bereits weit früher die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreicht und verhärten schon bei wärmeren Temperaturen, während andere auch knapp unter 7 Grad noch ein ausreichendes Leistungspotential aufweisen.
Generell bewirken die heute bei der Herstellung von Winterreifen verwendeten Silica-Mischungen mit hohen Anteilen von Naturkautschuk nicht nur bei Matsch und Schnee eine bessere Traktion, sondern sorgen bereits auf regennasser Fahrbahn für eine deutlich stärkere Haftung. Eine effektivere Kraftübertragung sowie der optimierte Aquaplaningschutz rechtfertigen so ohne Frage das frühzeitige Umsteigen auf die wintertaugliche Saisonbereifung.
